In Vorbereitung

„Braten mit Potentaten - Das Kochbuch für den angehenden Diktator"

Das sind die menschlichen Seiten großer Herrscher und Diktatoren der Weltgeschichte: Essen mussten sie alle. Der Hunger ist der Diktator des Menschen. 

Was aber haben die großen Diktatoren, Potentaten und Tyrannen gespeist? Brust oder Keule? Denn, so herrschsüchtig, grausam oder getrieben sie auch waren – gegessen haben sie alle; aber was waren ihre gastronomischen Vorlieben?

Und wenn man den Satz „Der Mensch ist, was er isst“ ernst nimmt, welchen Einfluss hatte das, was sie zu sich nahmen, darauf, dass sie wurden, was sie wurden? Besteht zwischen Alois Schickelgrubers (bekannter unter dem Namen Adolf Hitler) Vorliebe für Nudelsuppe und fettige Süßigkeiten und seiner grässlichen Rolle in der Weltgeschichte ein geheimer Zusammenhang? Waren es die von Stalin geliebten Bananen mit georgischem Wein verzehrt, die ihn zu dem machten, was unzählige Menschen fürchteten? 

Auch wenn dieses Buch fraglos keine erschöpfenden Antworten auf diese Fragen geben können wird, so vermag es doch einen intimen Einblick in die alltäglichen Speis- und Trinkgewohnheiten der gefürchteten Diktatoren, kleinen Tyrannen und unsterblichen Herrschern unserer Geschichte zu geben.

An welchen Orten und mit welchen kulturellen und sozialen Hintergründen wurde gespeist? Und welchen Wein gab es zum Abendmahl? Wer war der Judas am Tische? Wer hat gekocht oder vergiftet? Welche Kriege und Bündnisse wurden während der Empfänge und geheimen Dinners geplant? Und mit welchem Glanz und Gloria wurde getafelt? Denn zugleich war zu allen Zeiten Tafeln und Tafelrituale ein Ausdruck von Macht und Größe des Herrschers.

Auch der Alltag der Köche spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle.; denn kaum jemand kam so nah und in einer so intimen Angelegenheit an die Herrscher heran und kaum ein anderer in ihrem Umfeld lebte so gefährlich wie sie: Man denke nur an den bedauernswerten Koch François Vatel, der zu Zeiten des Sonnenkönig Ludwig XIV Selbstmord beging – angeblich nur wegen der Verspätung einer Fischlieferung!

Dank Christian Lohses fantasievoller Rezeptvorschläge lässt sich für den Leser während, nach oder vor der Lektüre ausprobieren, ob Mao Zedongs Vorliebe für geschmorten Schweinebraten gepaart mit Chilipfeffer geteilt wird: Den gäbe es bei Bedarf würflig geschnitten mit karamellisiertem Zucker und duftendem Shaoxin-Wein. Um es gleich klarzustellen: Das auch sehr gerne von Mao eingenommene gedämpfte Schweinefleisch mit Sauerkraut und Fischköpfen hat Christian Lohse nicht zu einem Rezeptvorschlag inspiriert. Hingegen sehr taten es Napoleons und Ludwig des XIV. Lieblingsspeisen!

Die Autoren:

Christian Lohse, 2 Sterne-Koch, ist ein Virtuose der gehobenen Küche. Berlins Meisterkoch verzaubert normalerweise seine Gäste im Fischers Fritz (Regent Hotel Berlin) mit delikaten Kreationen aus der Fisch- und Meereswelt. Er ist mit zwei Michelin-Sternen und 19 Gault-Millau-Punkten für seine Kochkünste  ausgezeichnet worden. 

Kirstin Buchinger, Historikerin und Kunsthistorikerin mit einem brennenden Interesse an Christian Lohses Kochkünsten sowie an der Geschichte des täglichen Lebens tyrannischer Größen der Weltgeschichte.

Neuheiten

Napoléomanie

Kirstin Buchinger diagnostiziert Napoléomanie als einen virulenten und sich rasch ausbreitenden kulturellen und politischen Virus, der im Europa des langen 19. Jahrhunderts grassierte und gegen den wir auch in unserer Gegenwart nicht immun sind. Unter Einbeziehung evolutionsbiologischer und bildwissenschaftlicher Erklärungsmodelle erzählt die Autorin damit die Erfolgsgeschichte eines europäischen Rezeptionsphänomens par excellence... [mehr]

Great new costomer Bonus Bet365 read here.
View best betting by artbetting.net
Download Full Premium themes